Für diesen Zeitraum liegen (noch)
wenige Dokumente vor.
Einige Bilder werden in beim nächsten Update eingebaut.
Zum Teil liegen Bilder von den Fliegerangriffen im 2 Weltkrieg vor.
Zudem ist Literatur auszuwerten, die nicht immer ganz der Wahrheit entspricht. |
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Nachdem die Nationalsozialisten die Macht 1933 übernommen hatten, verbesserte
sich die wirtschaftliche Lage in ganz Deutschland. Eine gute
Weltwirtschaftslage, Großprojekte (z.B. Autobahnbau) und Aufrüstung ließen
Arbeitsplätze entstehen und die Aufschwung verschleierte die mörderischen
Gedanken des Regimes.
1935 begannen die Planungen für den Bau der Hunsrückhöhenstraße. Wie auch
bei den Autobahnen wurde die Reichsbahn im Hunsrück für den Ausbau
eingespannt. Zuerst wurden die Bahnhöfe ausgebaut (Überholgleise verlängert,
Rampen angelegt und neue Signaltechnik eingebaut) und der Oberbau verstärkt um
die Transporte durchführen zu können. Für den Bahnhof Simmern bedeutet dies
ein bis dahin nie dagewesenes Aufkommen und eine Verbesserung der
Signaltechnik wurde notwendig. Zu dieser Zeit dürfte der Bahnhof Simmern
seine größte Ausdehnung erreicht haben.
Der 2 Weltkrieg (ab 1939) brachte ab 1943 Angriffe feindlicher Bomber.
Waren es am Anfang nur große Ziele wie Frankfurt und Köln, erfolgten 1944 auch Angriffe auf kleine
Bahnknoten wie auf Simmern und seine Bahnanlagen. Das Gleisdreieck (war ja eigentlich
keines) war dabei die Markierung für die Bomber.
Der erste Angriff erfolgte am 21.07.1944 gegen Mittag. Hierbei brannte das
Empfangsgebäude zum Teil aus. Die Brandschäden sind noch heute im Dachboden zu
erkennen.
Am 28.08.1944 wurden 10 unter Dampf stehende Dampfloks im Bahnhof angegriffen
und beschädigt.
Am 11.09.!944 erfolgte ein Angriff auf einen Leerreisezug bei Mutterschied.
Dabei wird die Blockstelle in km 34 erwähnt. Beschädigt wurden Zuglok 56-695
und Schublok 93-161.
Nach dem Einmarsch der Amerikaner ruhte der Verkehr. Viele Brücken waren von
der Wehrmacht gesprengt worden oder bei Kämpfen beschädigt worden. Der
Lokschuppen war beschädigt. Das Empfangsgebäude zum Teil ausgebrannt. Die
Gleisanlagen erheblich durch Bombenkrater in Mitleidenschaft gezogen.
Der Lokschuppen wurde nicht wieder vollständig aufgebaut und das
Empfangsgebäude wurde sehr viel Einfacher aufgebaut. Vor allem ist dies am Dach
zu erkennen.
In den ersten Jahren nach dem Krieg waren nur wenige Leistungen zu erbringen. 3
Zugpaare je Strecke waren der Standart. Nach Gründung der Bundesrepublik und
Einführung der D-Mark wurden auch wieder mehr Leistungen im Güterverkehr und
im Personenzugdienst erbracht. Besonders Anfang der 50iger Jahre wurde eine
Zugdichte erreicht, wie sie nie mehr erreicht wurde. Gleichzeitig wurden auch
Modernisierungen vorgenommen. Schienenbusse übernahmen dampflokbespannte
Zugleistungen. Die Strecken wurden auf Zugleitbetrieb umgestellt und die
Fahrdienstleiter wieder abgezogen.
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Abfahrten Sommer 1959
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