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Nachdem der Güterverkehr durch ständiges Schießen von
Tarifpunkten soweit am Boden lag, sodas es mehr als unwirtschaftlich war, den
Verkehr aufrecht zu erhalten, suchte die DB nach einer Lösung. Die klugen
Köpfe (Sie hatten es mit jeder Neuerung geschafft, Verkehr auf die Straße zu
bringen) vergaben die Transportleistung an eine private Bahngesellschaft. Bahn-Gesellschaft-Waldhof BGW. Sie sollte die komplette Strecke übernehmen inkl
der Stellwerke. Über einen Sozialplan wurden die letzten Mitarbeiter in den
Ruhestand versetzt.
In letzter Minute scheiterte die Übergabe an die Waldhof AG. So wurden zwei
Fahrdienstleiter der Netz AG gesucht und mit mir einer gefunden. Über 2
Jahren wurden aus dem Vorübergehend.
In dieser Zeit konnte ich den weiteren Verfall mit eigenen Augen erleben. Der
Rückgang des Güterverkehres bis auf fast Null. Oft war es so, dass Kundschaft
und Fracht vorhanden war. Aber DB Cargo nicht in der Lage war/oder wollte,
dieses mit einem Wagen zu befriedigen. Bei der BGW fehlte es an fachkundigem
Personal. Die örtliche Betriebsleitung verfügte über nur unzureichende
Kenntnisse im Kundenwerben und der Betriebsplanung. Besonders beim letzten
großen Einsatz der Hunsrückbahn im Februar 1998 traten diese
Mangelerscheinungen hervor. Nach 72 Stunden stand die ganze Aktion vor dem
AUS. Als einer der letzten Vollausgebildeten Verkehrs- und Betriebsbeamten bei
der Deutschen Bundesbahn, gelang es mir, die Aktion zu retten und bis zum Schluss
durchzuführen. (Anschließend bekam ich den Job der örtliche Betriebsleitung
von der BGW angeboten, der aber sehr Unterbezahlt war)
Diese 4 Wochen waren die TOLLSTE ZEIT als Fahrdienstleiter in Simmern.
Im Sommer 1997: Auflassen aller Zugfolgestellen zwischen Simmern und Hermeskeil
bis auf Morbach.
Am 31.12.1997 erfolgte die Stilllegung der Strecke Morbach - Hermeskeil
Nach der Stellwerksübergabe an die BGW im September 1999 wurde das Stw SF
außer Betrieb genommen. Noch in den nächsten Monaten erfolgten umfangreiche
Sanierungsmaßnahmen des Oberbaues entlang der Strecke.
Text in Bearbeitung. Die Jahre nach 1999 in KÜRZE
Der heutige Zustand ist mehr wie TRAUIG. Zeigt es doch, wie die Deutsche Bahn AG
mit ihrem Immobilvermögen umgeht.
Das Stellwerk Sf, das Empfangsgebäude und die vorhandenen Nebengebäude
wurde mit Stahlplatten vor den Fenstern gesichert.
Mieter gibt es schon lange nicht mehr (Wohnungen und Gaststätte) und ein
Verkauf scheitert an den unmöglichen Forderungen der Deutschen Bahn AG. Der Weg
der Gebäude ist vorgezeichnet. In Stromberg lief es ähnlich und endete mit dem
Abriss des Empfangsgebäudes.
Rückbauten im Bahnhof Simmern
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